China: Zur aktuellen Situation rund um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus

Neues Coronavirus (COVID-19)

Das Bundesamtes für Gesundheit BAG rät von Reisen in die Provinz Hubei ab. Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des BAG.
BAG

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, haben die chinesischen Behörden diverse Massnahmen angeordnet, zum Beispiel:

  • zahlreiche Reisebeschränkungen innerhalb des Landes
  • Abriegelung von Ortschaften, in denen das Virus ausgebrochen ist
  • medizinische Kontrollen im öffentlichen Raum: Personen mit Grippesymptomen werden unter Quarantäne gestellt und dürfen weder ein- noch ausreisen, bis nachgewiesen ist, dass es sich nicht um das neue Coronavirus handelt oder bis die Patienten genesen sind
  • in zahlreichen Städten gelten zusätzliche Einschränkungen: z.B. werden Personen, die aus anderen Gebieten Chinas anreisen, einer 14-tägigen Quarantäne unterstellt, sei dies Zuhause, in einem Hotelzimmer oder in einer staatlichen Einrichtung.

Die chinesischen Behörden haben im Januar 2020 mehrere Orte in der Provinz Hubei abgeriegelt. Die An- und Abreise ist nicht mehr möglich. Solche und ähnliche Quarantäne-Massnahmen sind im Februar 2020 auch auf zahlreiche Ortschaften in anderen Provinzen ausgedehnt worden, wie z.B. in den Provinzen Zhejiang, Guangdong und Henan. Die chinesischen Behörden können jederzeit weitere Massnahmen anordnen, auch für Grossstädte wie Shanghai oder Beijing.

Die Massnahmen der chinesischen Behörden sind auch für ausländische Staatsangehörige bindend. Informieren Sie sich bei der chinesischen Botschaft in Bern oder vor Ort bei den Gesundheitsbehörden der Provinzen über die aktuell gültigen Massnahmen in Ihrem Zielgebiet. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Chinesische Botschaft in Bern

Viele Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach und aus China eingestellt. Es muss damit gerechnet werden, dass weitere Fluggesellschaften ihre Flüge nach und aus China einstellen werden.

Für Schweizer Staatsangehörige, die sich in China aufhalten: Wenn Sie das Land verlassen möchten, nutzen Sie die verfügbaren kommerziellen Transportmittel. Auskunft über die Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften. Informieren Sie sich vor Ort über die lokalen Transportmöglichkeiten oder kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter. Falls sich wegen lokaler Reisebeschränkungen Schwierigkeiten beim Transfer zum Flughafen ergeben, kontaktieren Sie die Schweizer Botschaft in Beijing. Über Vorbereitung und Durchführung einer Reise entscheidet der/die Reisende in Eigenverantwortung.

Die schweizerischen Vertretungen in China haben nur eng begrenzte – je nach Situation gar keine – Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise aus den betroffenen Regionen. Falls Sie sich für eine Ausreise entscheiden, informieren Sie die für Sie zuständige Schweizer Vertretung in China über Ihre Abreise.
Schweizer Vertretungen in China

Beachten Sie auch den Fokus«Coronavirus (COVID-19)» und die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.
Fokus neues Coronavirus (COVID-19)

Stand 21.Februar, Quelle EDA

Neues Coronavirus
Das Bundesamtes für Gesundheit BAG rät von Reisen in die Provinz Hubei ab.
Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des BAG.
BAG

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, haben die chinesischen Behörden diverse Massnahmen angeordnet, z.B.:

  • zahlreiche Reisebeschränkungen innerhalb des Landes
  • Abriegelung von Ortschaften, in denen das Virus ausgebrochen ist.
  • medizinische Kontrollen bei der Ein- und Ausreise. Personen mit Grippesymptomen werden unter Quarantäne gestellt und dürfen weder ein- noch ausreisen, bis nachgewiesen ist, dass es sich nicht um das neue Coronavirus handelt oder bis die Patienten genesen sind.

Die chinesischen Behörden haben im Januar 2020 mehrere Orte in der Provinz Hubei abgeriegelt. Die An- und Abreise ist nicht mehr möglich. Solche und ähnliche Quarantäne-Massnahmen sind Anfang Februar 2020 auch auf zahlreiche Ortschaften in anderen Provinzen ausgedehnt worden, wie z.B. in den Provinzen Zhejiang, Guangdong und Henan. Die chinesischen Behörden können auch Massnahmen für Grossstädte wie Shanghai oder Beijing anordnen.

Die Massnahmen der chinesischen Behörden sind auch für ausländische Staatsangehörige bindend. Informieren Sie sich vor Ort über die aktuell gültigen Massnahmen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Viele Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach und aus China eingestellt. Es muss damit gerechnet werden, dass weitere Fluggesellschaften ihre Flüge nach und aus China einstellen werden.

Für Schweizer Staatsangehörige, die sich in China aufhalten: Wenn Sie das Land verlassen möchten, nutzen Sie die verfügbaren kommerziellen Transportmittel. Auskunft über die Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften. Informieren Sie sich vor Ort über die lokalen Transportmöglichkeiten oder kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter. Über Vorbereitung und Durchführung einer Reise entscheidet der/die Reisende in Eigenverantwortung.
Die schweizerischen Vertretungen in China haben nur eng begrenzte – je nach Situation gar keine – Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise aus den betroffenen Regionen. Falls Sie sich für eine Ausreise entscheiden, informieren Sie die für Sie zuständige Schweizer Vertretung in China über Ihre Abreise.

Stand 17.Februar, Quelle EDA

Coronavirus (2019-nCoV)
Das Bundesamtes für Gesundheit BAG rät von Reisen in die Provinz Hubei ab. Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des BAG.
BAG

Um die Ausbreitung des Coronavirus (2019-nCoV) einzudämmen, können die chinesischen Behörden Massnahmen anordnen, z.B.:

  • Reisebeschränkungen innerhalb des Landes
  • Abriegelung von Ortschaften, in denen das Virus ausgebrochen ist.
  • medizinische Kontrollen bei der Ein- und Ausreise. Personen mit Grippesymptomen werden unter Quarantäne gestellt und dürfen weder ein- noch ausreisen, bis nachgewiesen ist, dass es sich nicht um das Coronavirus (2019-nCoV) handelt oder bis die Patienten genesen ist.

Die Massnahmen der chinesischen Behörden sind auch für ausländische Staatsangehörige bindend. Informieren Sie sich vor Ort über die aktuell gültigen Massnahmen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach China eingestellt. Auskunft über die Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften.

Bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt und beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.

Stand 03.Februar, Quelle EDA

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (2019-nCoV) setzt sich unvermindert fort. Das europäische Zentrum für Gesundheitsprävention und -kontrolle (ECDC) berichtet unter Berufung auf Zahlen der chinesischen Gesundheitsbehörden und der WHO per Stand am 31. Januar von über 9.863 im Labor bestätigten Infektionsfällen. Die Mehrzahl der Fälle tritt zwar noch in der Provinz Hubei und hier vor allem in der Provinzhauptstadt Wuhan auf, mittlerweile sind aber in allen chinesischen Provinzen Erkrankungsfälle bestätigt. Auch deren Zahl steigt.

Außerhalb von China sind zum Stand 31. Januar 93 Erkrankungsfälle dokumentiert, davon 16 im EU-Raum und fünf in Deutschland.

Mittlerweile sind über 213 Infizierte an der Krankheit gestorben, nach wie vor alle in China. Trotz steigender Todeszahlen hat ein Großteil der Krankheiten jedoch unverändert einen milden, teilweise sogar einen asymptomatischen Verlauf.

In Reaktion auf die weitere Ausbreitung des Virus, zur besseren internationalen Koordination der Eindämmungs-Maßnahmen und zur Bewilligung zusätzlicher Mittel für Länder mit einem schwachen Gesundheitssystem hat die Weltgesundheitsorganisation WHO am 30. Januar eine “Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite” ausgerufen. Sie empfiehlt aktuell jedoch außerhalb von China keine Einschränkungen im Handels- und Reiseverkehr.

Neben dem strengen Vorgehen der chinesischen Behörden haben auch zahlreiche andere Staaten drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen und den Reiseverkehrs mit China massiv eingeschränkt. Die Landgrenzen zu vielen Nachbarstaaten Chinas wurden gesperrt, fast alle Airlines in Südostasien, aber auch in Europa, haben ihre Flugverbindungen nach China gestrichen.

Trotz dieser weitreichenden Maßnahmen ist aktuell in China keine Entspannung in Sicht.

In Reaktion auf die Lage-Entwicklung hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis zu China am 30. Januar erneut aktualisiert und verschärft. Es warnt nun vor Reisen in die Provinz Hubei und fordert zudem dazu auf, alle nicht erforderlichen Chinareisen zu verschieben. 

Situation in den umliegenden Gebieten Südostasiens

Nach Einschätzung der WHO und der europäischen Gesundheitsbehörden sind die Staaten in Südostasien unverändert keine Risikogebiete. Trotz eines normalerweise starken Reiseverkehrs mit China sind hier die Fallzahlen sehr gering geblieben: Mehr als 10 Fälle gab es zum Stand 31. Januar nur in Japan, Singapur und Thailand. Es gibt daher für Reisen in diese Länder keine einschränkenden Reisehinweise der WHO.

Das Auswärtige Amt hat in den vergangenen Tagen seine Reisehinweise für alle Länder der Region aktualisiert. Es informiert über einzeln aufgetretene Krankheitsfälle und vor allem über verstärkte Einreisekontrolle zur Identifizierung erkrankter Reisender aus China. Für kein Land der Region empfiehlt das Amt derzeit den Verzicht oder das Verschieben von Reisen.

Stand: 03.Februar 2020, Quelle Studiosus

Das neuartige Corona-Virus (2019-nCoV) hat sich in den letzten Tagen weiter ausgebreitet. Neben stark steigenden Fallzahlen ist auch die Zahl der mit der Erkrankung verbundenen Todesfälle angestiegen.

Medien berichten am 30. Januar unter Berufung auf jüngste Zahlen der chinesischen Gesundheitsbehörden von über 7.000 im Labor bestätigten Infektionsfällen, damit hat sich die Zahl der Infizierten seit Beginn der Woche mehr als verdoppelt. Die Mehrzahl der Fälle tritt zwar noch in der Provinz Hubei und hier vor allem in der Provinzhauptstadt Wuhan auf, mittlerweile sind aber in allen chinesischen Provinzen Erkrankungsfälle bestätigt.

Außerhalb von China wurden bisher 50 Erkrankungen gemeldet, neben einigen Fällen in Frankreich sind die vier in Bayern bestätigten Fälle die ersten im EU-Raum.

Mittlerweile sind über 150 Infizierte gestorben, fast alle in China. Trotz steigender Todeszahlen haben viele Krankheiten einen milden, teilweise sogar einen asymptomatischen Verlauf.

Zahlreiche Airlines streichen Chinaflüge

Die internationale Gesundheitsorganisation WHO hat bisher keinen weltweiten Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die chinesischen Behörden haben umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen: Wuhan und andere Großstädte in der Provinz Hubei sind weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten, Flüge, sowie Bus- und Zugverbindungen seit dem 23. Januar unterbrochen.

In Beijing, Shanghai und anderen chinesischen Städten wurden öffentliche Veranstaltungen und Sportevents abgesagt, viele Besichtigungspunkte sind bis auf weiteres gesperrt. Im nationalen Reiseverkehr ist mit verstärkten Gesundheitskontrollen zu rechnen. Für Auslandsreisen von Chinesen traten strenge Restriktionen in Kraft.

Zahlreiche Airlines, darunter auch Lufthansa und ihre Töchter Austrian und Swiss, haben ihre Chinaflüge der nächsten Wochen gestrichen. Auch die meisten Flugverbindungen zwischen China und seinen Nachbarländern sind eingestellt. Viele Nachbarländer haben zudem ihre Landgrenzen zu China geschlossen. Trotz dieser weitreichenden Maßnahmen ist aktuell in China keine Entspannung in Sicht.

Auswärtiges Amt fordert auf, nicht erforderliche Chinareisen zu verschieben

In Reaktion auf die jüngste Lage-Entwicklung hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis zu China am 29. Januar erneut aktualisiert und weiter verschärft. Es warnt nun vor Reisen in die Provinz Hubei und fordert zudem dazu auf, alle nicht erforderlichen – und somit auch touristischen – Chinareisen zu verschieben. 

Stand: 30. Januar 2020, Quelle Studiosus

Das Bundesamtes für Gesundheit BAG rät von Reisen in die Provinz Hubei ab. Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des BAG
BAG

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, können die chinesischen Behörden Massnahmen anordnen, z.B.:

  • Reisebeschränkungen innerhalb des Landes
  • Abriegelung von Ortschaften, in denen das Virus ausgebrochen ist
  • medizinische Kontrollen bei der Ein- und Ausreise

Informieren Sie sich vor Ort über die aktuell gültigen Massnahmen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Stand 30. Januar, Quelle EDA

Das neuartige Corona-Virus hat sich in den letzten Tagen weiter ausgebreitet. Neben stark steigenden Fallzahlen ist auch die Zahl der mit der Erkrankung verbundenen Todesfälle angestiegen.

Medien berichten am 27. Januar unter Berufung auf jüngste Zahlen der chinesischen Gesundheitsbehörden von über 2700 im Labor bestätigten Infektionsfällen. Die Mehrzahl der Fälle tritt zwar noch in der Provinz Hubei und hier vor allem in der Provinzhauptstadt Wuhan auf, die Zahl der im Labor bestätigten Erkrankungsfälle in anderen Provinzen steigt aber ebenfalls deutlich an. Ebenfalls stark gestiegen ist die Zahl der Verdachtsfälle.

Mit drei Erkrankungsfällen in Frankreich sind seit dem 25. Januar erstmals auch Fälle im EU-Raum aufgetreten. Die Fälle in Frankreich sind – wie bisher alle außerhalb von China – bei Personen, die vor kurzem eine Chinareise unternommen hatten, aufgetreten. Erste Verdachtsfälle in Berlin und Wien haben sich dagegen nicht bestätigt.

Mittlerweile sind über 80 Infizierte gestorben, die meisten in der Provinz Hubei, vier in anderen Provinzen Chinas. Trotz steigender Todeszahlen haben viele Krankheiten einen milden, teilweise sogar einen asymptomatischen Verlauf.

Die internationale Gesundheitsorganisation WHO hat bisher keinen weltweiten Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die chinesischen Behörden haben jedoch vor allem in der Region Wuhan, aber auch in vielen anderen Landesteilen, umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen: Wuhan und andere Großstädte in der Provinz Hubei wurden weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten, Flüge, sowie Bus- und Zugverbindungen sind seit dem 23. Januar eingestellt.

In Beijing, Shanghai und anderen chinesischen Städten wurden öffentliche Veranstaltungen und Feiern zum Neujahrsfest abgesagt, Besichtigungspunkte bis auf weiteres gesperrt. Im nationalen Reiseverkehr ist mit verstärkten Gesundheitskontrollen zu rechnen. Für Auslandsreisen von Chinesen traten strenge Restriktionen in Kraft.

Auch zahlreiche asiatische Länder, Australien und die USA haben verstärkte Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China eingeführt.

Trotz der weitreichenden Maßnahmen der Gesundheitsbehörden ist landesweit mit einer weiteren Zunahme von Krankheitsfällen zu rechnen, eine Entspannung ist nicht in Sicht. Die Situation hat sich vielmehr insbesondere in Wuhan, aber auch insgesamt in China, deutlich verschlechtert.

In Reaktion auf die jüngste Lage-Entwicklung hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis zu China am 26. Januar erneut aktualisiert und verschärft. Es rät nun von Reisen nach Wuhan und in die Provinz Hubei ab und fordert zudem dazu auf, alle nicht zwingend notwendigen Chinareisen zu verschieben. 

Stand: 27. Januar 2020, Quelle Studiosus

Die Zahl der Neuerkrankungen mit dem Corona-Virus in China ist in den letzten Tagen erneut deutlich angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seinen am 23. Januar aktualisierten Informationen von über 500 bestätigten Infektionsfällen, die überwiegende Mehrzahl tritt nach wie vor in Wuhan auf. Es gab aber auch Krankheitsfälle in mehreren anderen chinesischen Provinzen, einzelne Erkrankungsfälle sind im Ausland, so in den USA, in Thailand, Japan und Südkorea aufgetreten.

Mittlerweile sind 16 Infizierte gestorben. Sie stammen alle aus Wuhan und waren zumeist durch Vorerkrankungen geschwächt. Nach wie vor weisen jedoch viele Erkrankungen einen milden oder sogar einen asymptomatischen Verlauf auf.

Eine begrenzte Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch wurde nachgewiesen: Dies betrifft vor allem medizinisches Pflegepersonal, Familienangehörige und Menschen mit einem engen Kontakt mit Infizierten. Weitere Mensch-zu-Mensch-Übertragungen sind zu erwarten.

Die internationale Gesundheitsorganisation WHO hat auf ihrer Krisensitzung am 22. Januar keinen weltweiten Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die chinesischen Behörden haben in der Region Wuhan umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen: Öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt, Flüge sowie Bus- und Bahnverbindungen von und nach Wuhan wurden ab dem 23. Januar bis auf weiteres eingestellt. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in der Stadt zu bleiben.

Ebenso ist in zahlreichen asiatischen Ländern sowie in den USA mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China zu rechnen.

Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zu China am 23. Januar erneut aktualisiert. Es informiert über die Situation in der Region Wuhan und fordert zum Verschieben nicht notwendiger Reisen in die Stadt auf.

In seinem neu erstellten Merkblatt zum Corona-Virus rät der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes in den Ausbruchgebieten dringend zu guter persönlicher Hygiene (häufiges Waschen und Desinfizieren der Hände) sowie zum Vermeiden von Kontakt mit Personen, die unter Atemwegserkrankungen leiden. Ebenso sollen Märkten gemieden werden, auf denen mit lebenden oder toten Tieren gehandelt wird. Eier und Fleisch sollen stets nur gut durchgegart gegessen werden.

Das Auswärtige Amt hat am 22. und 23. Januar zusätzlich auch die Gesundheitshinweise für zahlreiche asiatische Länder und die USA aktualisiert: Darin informiert das Amt darüber, dass wegen der aktuellen Epidemie in zahlreichen Ländern der Region mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender zu rechnen ist.

Stand: 23. Januar 2020, Quelle Studiosus

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, können die chinesischen Behörden Massnahmen anordnen, z.B.:

  • Reisebeschränkungen innerhalb des Landes
  • Abriegelung von Ortschaften, in denen das Virus ausgebrochen ist
  • medizinische Kontrollen bei der Ein- und Ausreise

Informieren Sie sich vor Ort über die aktuell gültigen Massnahmen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.

23. Januar 2020, Quelle EDA

Die Zahl der Neuerkrankungen mit dem Corona-Virus in China ist in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seinen am 20. Januar aktualisierten Informationen von 222 identifizierten Infektionsfällen, die überwiegende Mehrzahl davon nach wie vor in Wuhan. Die Krankheitsfälle außerhalb von Wuhan, die in der südchinesischen Provinz Guangdong, in Beijing, Shanghai sowie in Thailand, Japan und Südkorea aufgetreten sind, stehen in Beziehung zu Wuhan.

Mittlerweile sind vier Infizierte an der Infektion gestorben, sie waren alle durch Vorerkrankungen geschwächt. Trotz dieser Todesfälle verlaufen viele Erkrankungen mild oder ohne Symptome.

Nach jüngsten Erkenntnissen ist eine begrenzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Virus möglich. In diesem Zusammenhang sind auch Medienberichte über einzelne Erkrankungen bei Pflegepersonen in Krankenhäusern von Wuhan zu sehen. Eine fortgesetzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

Laut RKI wurden über 800 Personen in Wuhan, die in engem Kontakt mit Infizierten standen, in den letzten Tagen nach einer neu entwickelten Screening-Methode getestet: Ein Krankheitsverdacht konnte bei über 700 dieser Personen ausgeschlossen werden, 90 Personen stehen noch unter Beobachtung.

Beobachter befürchten anlässlich des in den nächsten Tagen bevorstehenden Neujahrfestes und der damit verbundenen Reisewelle eine Ausbreitung des Virus: Die chinesischen Gesundheitsbehörden prüfen derzeit in enger Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, ob hier weitere Schritte zur Eindämmung des Virus erforderlich sind.

Stand: 21. Januar 2020, Quelle Studiosus

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