Deutschland: Gewerkschaft Ufo kündigt zweitägigen Streik bei Lufthansa an

Die Gewerkschaft Ufo hat einen zweitägigen Streik bei der Lufthansa angekündigt. Die Flugbegleiter sollen am Donnerstag und Freitag (7. und 8. November) alle Abflüge aus Deutschland bestreiken. Das teilte die Gewerkschaft auf ihrer Homepage mit.

UFO-Vizechef Daniel Flohr kündigte an, der Arbeitskampf könne auf andere Airlines des Konzerns – also auf die Tochter Eurowings und den Ferienflieger Sunexpress – ausgeweitet werden.

Die Lufthansa will den angekündigten Streik mit juristischen Mitteln stoppen.

Im Streikzeitraum fliegen viele unserer Gäste mit Lufthansa.

Wir verfolgen die weitere Entwicklung aufmerksam und informieren, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

Stand: 5. November 2019, Quelle Studiosus

Deutschland: Streik an Flughäfen am 15. Januar

Die Warnstreiks der Luftsicherheitsassistenten an acht deutschen Flughäfen behindern den Luftverkehr am Dienstag massiv: Nach airliners.de-Berechnungen sind fast 1200 Verbindungen gestrichen. Eine Übersicht.

Seit der Nacht streiken die Luftsicherheitsassistenten an acht Airports – mit deutlichen Auswirkungen auf den Flugverkehr. So sind nach Angaben des Flughafenverbands ADV rund 220.000 Passagiere betroffen. Nach airliners.de-Informationen rechnen die acht bestreikten Airports (Bremen, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig/Halle und München) mit deutlichen Einschränkungen.

  • Am Flughafen Bremen sind bisher 27 von 58 für Dienstag disponierte Flüge abgesagt worden,
  • in Dresden werden 27 von 46 Verbindungen ausfallen,
  • in Erfurt gebe es keine Auswirkungen der dortigen Streiks, weil nach Angaben eines Sprechers ohnehin keine Flüge geplant seien;
  • in Frankfurt haben die Fluggesellschaften nach Angaben des Betreibers Fraport für Dienstag 610 der geplanten 1200 An- und Abflüge gestrichen. Die Lufthansa sieht sich gezwungen 400 ihrer 640 Verbindungen in Frankfurt abzusagen,
  • in Hamburg sind insgesamt 202 Flugbewegungen der 178 Starts und 179 Landungen gestrichen worden,
  • in Hannover sind mit 26 gestrichenen Ab- und 16 annullierten Anflügen 35 Prozent des Verkehrs betroffen. Tuifly hat vier Starts nach Paderborn verlegt,
  • in Leipzig/Halle sind 28 von 50 geplanten An- und Abflügen gestrichen worden Betroffen seien innerdeutsche Flüge, heißt es vom Flughafen,
  • in München hat Homecarrier Lufthansa 100 von 630 geplanten Flügen abgesagt. Über weitere Annullierungen ist nichts bekannt. Allerdings sind in München auch “nur” die Personal- und Warenkontrollen und nicht die Passagierkontrollen betroffen.

Aber auch an vielen anderen Flughäfen in Deutschland mussten Verbindungen gestrichen werden. Denn die Maschinen, die innerdeutsch von einem der acht betroffenen Flughäfen abheben sollen, stehen nicht wie geplant für Weiterflüge zur Verfügung.

  • So könnten laut Betreibergesellschaft FBB bis zu 110 Flüge ausfallen. In Berlin-Tegel sind voraussichtlich Flüge von und nach München sowie Frankfurt betroffen. In Schönefeld werden hingegen durch den Arbeitskampf keine Einschränkungen erwartet,
  • auch in Düsseldorf erwartet man Auswirkungen: Gestrichen sind laut einer Sprecherin bislang drei Starts und vier Landungen nach und aus Frankfurt am Dienstag. Die Situation sei aber “kein Vergleich zur vergangenen Woche”, als das Sicherheitspersonal in Düsseldorf streikte und mehr als jeder zweite Flug hier ausfiel,
  • am Flughafen Friedrichshafen sind den Angaben nach jeweils vier Starts und Landungen betroffen,
  • am anderen großen NRW-Airport Köln/Bonn sind laut Mitteilung jeweils zwölf Starts und Landungen gestrichen. Betroffen sind Strecken nach Dresden (sechs Starts und Landungen), Leipzig/Halle (zwei) und Hamburg (16),
  • in Stuttgart sind für Dienstag 40 Ab- und Anflüge gecancelt worden.

Verdi begründete die Warnstreiks damit, dass die Arbeitgeberseite in der Tarifrunde noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt habe. “Also müssen wir den Druck erhöhen, damit endlich etwas passiert”, teilte Verhandlungsführer Peter Bremme von Verdi Hamburg mit. Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit 23.000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal und Warenkontrolle eine einheitliche Bezahlung.

Die Gewerkschaft verlangt brutto 20 Euro pro Stunde, der Deutsche Beamtenbund (DBB) fordert einen Stundenlohn von 19,50 Euro. Bislang sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich geregelt – allerdings im Mittel nicht weit von den Forderungen entfernt:

Stand: 15.Januar Quelle Airliners.de

 

Die Gewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal am Flughafen Frankfurt für Dienstag, 15. Januar zum Warnstreik aufgerufen. Die Arbeit soll dann von 2 Uhr bis 20 Uhr ruhen.

Im Fall von Streikmaßnahmen ist mit größeren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten.

Stand: 11. Januar 2019, Quelle Studiosus

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