Equador: Ausnahmezustand

Seit Anfang Oktober 2019 kommt es zu landesweiten, teils gewaltsamen, Demonstrationen, Streiks und Strassenblockaden. Die Ausschreitungen und Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften haben mehrere Verletzte gefordert. Am 3. Oktober 2019 hat die Regierung über das ganze Land den Ausnahmezustand verhängt. Unter dem Ausnahmezustand kann die Regierung unter anderem Demonstrationen / Zusammenkünfte verbieten, Verhaftungen ohne gerichtliche Anordnung vornehmen oder Ausgangssperren verhängen. Versorgungsengpässe können nicht ausgeschlossen werden.

Im Falle von Verkehrsbehinderungen (auch auf der Panamericana) durch Demonstrationen, Strassenblockaden oder Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweizer Botschaft in Quito hat bei Verkehrsbehinderungen keine Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise. Versuchen Sie nicht, Strassenblockaden zu passieren, da dies zu gewaltsamen Reaktionen führen kann.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage und meiden Sie grosse Menschenansammlungen und Demonstrationen jeder Art. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Ausgangssperren). Erkundigen Sie sich lokal (Medien, Hotel, etc.) über allfällige Ausgangssperren und ob diese auch für den Transfer von Flugpassagieren zum Flughafen gelten.

Quelle EDA, Stand 10.Oktober 2019

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