Sudan: Zur aktuellen Lage nach Bildung einer Übergangsregierung

Im Sudan hat sich die innenpolitische Lage nach der Bildung einer Übergangsregierung deutlich beruhigt. Der im August nach längeren Auseinandersetzungen zwischen Militärrat und dem Oppositionsbündnis gebildeten Regierung gehören neben fünf Militärs auch sechs Zivilisten an.

Trotz der aktuellen Lage-Beruhigung bleibt die Situation im Land vor allem wegen der schlechten Wirtschaftslage angespannt. Die neue Regierung bemüht sich zwar um eine Beilegung der teils jahrzehntelangen Bürgerkriege in den Regionen Südkordofan und Darfur, eine umfassende Verhandlungslösung für diese Binnenkonflikte ist bisher nicht in Sicht.

In Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen hat das Auswärtige Amt am 8. Oktober seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es greift die Bildung einer zivil geführten Regierung und den zunehmend friedlichen Verlauf von Protestkundgebungen auf, rät aber weiterhin von nicht erforderlichen Reisen in den Sudan ab. Nach Einschätzung des Amtes ist die Situation jedoch im Norden unter Kontrolle, insbesondere in der auch touristisch wichtigen Region von Meroe und Karima.

Stand: 9. Oktober 2019, Quelle Studiosus

 

Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Sudan wird abgeraten. Von Reisen in gewisse Landesteile wird generell abgeraten.

Am 11. April 2019 ist ein Militärputsch verübt worden. Seither finden täglich Demonstrationen statt. Am 3. und 4. Juni 2019 haben Sicherheitskräfte die Demonstrationen gewaltsam aufgelöst. Zahlreiche Personen sind dabei getötet oder verletzt worden.

Die Bevölkerung äussert ihre Frustration über die politische und soziale Lage weiterhin durch Massendemonstrationen, Strassenbarrikaden und Streiks. Häufig lösen die Sicherheitskräfte solche Aktionen gewaltsam auf. Es besteht das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten.

Eine weitere Verschlechterung der Lage ist möglich.

Der Zugang zum Internet sowie zu den sozialen Medien ist zeitweise unterbrochen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch die Telefonverbindungen eingeschränkt werden.

Falls Sie aus zwingenden Gründen nach Sudan reisen müssen, informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und über Ihren Reiseveranstalter über die aktuelle Lage. Meiden Sie Strassenbarrikaden, Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (zum Beispiel Ausgangssperren). Beschränken Sie Reisen innerhalb des Landes auf das notwendige Minimum und klären Sie vorgängig die Sicherheitslage ab.

Im Falle von Unruhen, Strassensperren und Streiks ist die Bewegungsfreiheit des Personals der Schweizer Botschaft eingeschränkt. Die Schweiz hat folglich unter Umständen nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen oder zur Unterstützung der Ausreise.

Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach Sudan eingestellt. Auskunft über die internationalen und nationalen Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften.

Stand 13. Juni, Quelle EDA

 

Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Sudan wird abgeraten. Von Reisen in gewisse Landesteile wird generell abgeraten.

Am 11. April 2019 ist ein Militärputsch verübt worden. Seither haben täglich Demonstrationen stattgefunden. Am 3. und 4. Juni 2019 haben Sicherheitskräfte die Demonstrationen gewaltsam aufgelöst. Zahlreiche Personen sind dabei getötet oder verletzt worden. Das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten, ist hoch.

Eine weitere Verschlechterung der Lage ist möglich.

Der Zugang zum Internet sowie zu den sozialen Medien ist zeitweise unterbrochen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch die Telefonverbindungen eingeschränkt werden.

Falls Sie aus zwingenden Gründen nach Sudan reisen müssen, informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und über Ihren Reiseveranstalter über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (zum Beispiel Ausgangssperren). Beschränken Sie Reisen innerhalb des Landes auf das notwendige Minimum und klären Sie vorgängig die Sicherheitslage ab.

Auskunft über die internationalen und nationalen Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften.

Stand 06. Juni, Quelle EDA

Die innenpolitische Krise im Sudan hat sich in den letzten Tagen zugespitzt: Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen dem als Übergangsregierung amtierenden Militärrat und dem breiten Oppositionsbündnis haben Armeeangehörige und dem Militär nahestehende Milizen am 3. Juni das zentrale Protestcamp vor dem Verteidigungsministerium gewaltsam geräumt. Rund um die Räumung und auch danach kam es in Khartum und in der Nachbarstadt Omdurman immer wieder zu schweren Ausschreitungen. Es gab Dutzende Tote und Verletze. Eine Verhandlungslösung im Konflikt zwischen Regierung und Opposition ist derzeit nicht in Sicht.

In Reaktion auf die jüngste Entwicklung im Sudan hat das Auswärtige Amt am 5. Juni seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es informiert über die aktuelle Lage und rät von nicht erforderlichen Reisen in den Sudan ab.

Stand: 5. Juni 2019, Quelle Studiosus

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